Beiträge von JayDee81

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    Original von Gresatz


    20 min mit 5 Kunden am Tag, es sind 100 min also knapp 2 Stunden wo du deiner Mitarbeiter zahlen muß und wo er nicht produktiv ist!!
    Un das PRO TAG und PRO MITARBEITER!!
    Du kannst selber denken: in diesem Fall = sch... um den Spritpreis.


    Aber 20 min holt man bei 5 Kunden am Tag nicht raus, wenn man schnell fährt.
    Gab ja genug Tests in der Richtung: Jemand fährt gemütlich und konstant 140km/h (was meist auch möglich ist) und jemand anders versucht schnell zu fahren... um 20 Minuten rauszufahren ist normalerweise eine Strecke von 300km oder so nötig, kommt natürlich auf die Verkehrsdichte an.


    Ich fahre oft genug schnell, wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin... man beschleunigt auf 230/240 und muss kurz darauf wieder abbremsen. Es gibt wirklich wenige Autobahnabschnitte, auf denen man mal gepflegt auf 250+ kommt bzw. mit dieser Geschwindigkeit auch mal ein paar Minuten fahren kann. Bei uns hier im Norden Hannover-Bremen, da hat man gelegentlich Glück.


    Das Problem ist die letzten Jahre immer schlimmer geworden - ich kenne viele Leute, die früher gerne/viel schnell gefahren sind und sich heute den Stress nicht mehr antun wollen, da eben die Zeitersparniss nicht wirklich groß ist.

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    Original von MarkusT


    Also das mit Afrika sehe ich genauso, da mangelt es an der Arbeitsmoral gewaltig, aber auch an der Weitsicht. Motto: Heut habe ich schon genug Geld verdient für was zum Essen etc. wieso soll ich weiter arbeiten. Das kann ich auch morgen wieder. Dumm nur wenn es die Arbeit nur heute gibt...


    Markus


    Hallo Markus,


    hätte ja nicht gedacht, daß mir da auf Anhieb jmd zustimmt, bzw. anscheinend selber schon Erfahrungen in der Hinsicht gemacht hat. Auch beruflich dort unterwegs?


    Ein großes Problem in China/Asien ist die Qualität des Stahls - In China wird mittlerweile fast 40% der weltweiten Stahlproduktion verbraucht. Eigentlich bräuchte das Land mehr, bekommt es aber nicht. Der verfügbare Stahl wird deswegen mit großen Mengen Altstahl gemischt (Sammelaktionen für Altstahl & Altmetall laufen in den ganzen Asiatischen Ländern ständig - 1T Schrott mittlerweile fast US$400), wodurch die Lebensdauer von z.B. schweren Asiatischen Maschinen etc. nicht mit der hier zu vergleichen ist.
    In der Holzindustrie in Afrika z.B. laufen fast nur Maschinen von ca. BJ 1950 - 1960. Aber die laufen und laufen und laufen, hauptsächlich Deutsche (Schilde), Französische (RFR) & Italienische (Cremona), u.a. - in China hat so eine Maschine eine Lebenserwartung von ca. 5 Jahren, kostet allerdings auch nur 15% - 20% des Preises.
    Mittlerweile gibt's sowas wahlweise entweder mit eigener Chinesicher Steuerung, oder gegen Aufpreis von ca. US$50.000 auch mit Kopie der Siemens o.ä. Steuerung.

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    Original von disse
    Ja und das die Chinesen ihre Geldreserven alle in Dollar anlegen mag ja solange sie es auch weiterhin tun kein Problem sein. Aber wenn nicht mehr, ja dann möchte ich nicht in Amis Haut stecken. Was ich jedoch als Sauerei ansehe ist das der Renminbi immer noch an den Dollar gekoppelt ist wodurch sich die Chinesen ihren eigentlichen Vorteil erwirtschaften.


    Das Problem was wir noch mit China haben wird sich in 15 - 20 Jahre auf die Afrikanischen Staaten verlagern und und dann werden diese mit riesigem Witschaftswachstum glänzen. Und wenn wir es richtig anstellen werden wir auch davon Profitieren.


    Ein weiterer sehr erheblicher Grund für die Starke Konkurrenz aus China und Flut von exportierter Ware sind auch die Subventionen, über die meist nirgendwo berichtet wird. Die Chinesiche Regierung gewährt auf alle Exporte eine Subvention von bis zu 15% (China Export Refund Policy"), dazu niedrige Steuern.


    Natürlich fürchten sich die USA davor, daß Asiatisches Vermögen (oder Arabisches, etc.) woanders investiert wird - man nimmt an, daß bis 2010 ca. 30% - 40% der Weltwährungsreserven in EURO angelegt sein werden, da dieser sich als relativ stabil bewiesen hat und einfach um eine gewissen Diversifikation zu erreichen.


    Dazu kommt noch das Außenhandelsdefizit der USA, im Allgemeinen aber besonders mit China. Der Wertverfall des Dollars zum Euro ist eine Maßnahme der USA, den Europäischen Unternehmen Geschäfte mit China/Asien zu erschweren - um die US Writschaft zu stärken, was sich auch positiv auf das Außenhandelsdefizit auswirkt. Gleichzeitig verstärkt es allerdings auch den Wunsch der Zentralbanken, größere Mengen in den EURO anstatt in den Dollar zu investieren.


    China hat allerdings auch Probleme, man denke nur an Menschenrechte, Pressefreiheit, Verschmutzung, Überbewertung der Währung. Das wird das Land/die Wirtschaft mittelfristig einholen und sehr negative Auswirkungen haben, wenn nicht etwas getan wird. Auch interessant: Der Import von z.B. Soja und Baumwolle nach China steigt viel schneller, als der Export dieser Produkte, begünstigt durch Subventionen in Herstellerländern (z.B. USA).


    Ist schon ein Teufelskreis... das Thema kann man hier sicher nicht mal so eben abhandeln :)


    Den nächsten Punkt allerdings schon: Wer öfters in Afrika war/ist, der erkennt meistens schnell, daß dieser Kontinent, außer als Rohstofflieferant, keine wirkliche Zukunft hat. Seit meinem 13ten Lebensjahr bin regelmäßig in verschiedenen Westafrikanischen Ländern, welche ja bis auf Südafrika die beste Infrastruktur & Wirtschaft des Kontinents aufweisen können. Da hat sich die letzten 13 Jahre nix verändert - außer natürlich, daß jetzt fast jeder ein Handy hat.
    Die Arbeitsmoral ist meines erachtens bei 90% der arbeitenden völlig inakzeptabel (man läuft durch einen Produktionsbetrieb und überall in den Ecken sieht man irgendwelche Leute auf der Erde schlafen...), die Bildungspolitik & das Bildungsniveau sind schlecht. Die Regierungen sind unzuverlässig und der einzige Weg dort Geld zu verdienen ist Ausbeutung der Rohstoffe und der Bevölkerung, um das Geld dann möglichst schnell (natürlich illegal) außer Landes zu schaffen.
    Wirklich investieren will dort keiner - außer es geht um Öl & Diamenten. Bei Holz, Bauxit & anderen wird möglichst garnicht investiert, sondern einfach möglichst billig raus & gut.


    Ist wirklich nur meine prsönliche Meinung, vielleicht kommt ja alles anders :)

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    Original von Saurierknochennager
    Reinhold, das ist doch original :aha:
    Aber wohl letztes Übermaß :nixweiss:, das heißt dann wohl Wiseco Mist reinbauen oder einen neuen Zylinder. Ich würde den Motor nicht mit einem Wiseco und drei Orignalkolben fahren. Auf jeden Fall hat der Vorbesitzer noch hübsch für Hubraumerweiterung gesorgt :respekt:
    Aufs letzte Übermaß aufbohren war in den 90ern als Bauerntuning verschrien und verursachte neben einen meist schlechter laufenden Motor eigentlich nur Kosten und Wertminderung :teacher:


    Moin Nager!
    Schön, daß so früh schon jmd unterwegs ist :)


    Ich tausche eh alle 4 Kolben... über die Wiseco-Kolben hab ich net viel gelesen, aber nur negatives :)


    Hab hier noch 'ne GHN Preisliste von 01.01.99, da stehen Zylinder noch für 527,- DM drin... das sind jetzt wohl €400-€500?? Nager du weißt das doch sicher :)


    PS: Kannst du mich über Originalmaß der Kolbe/Zylinder (ohne Übermaß) aufklären?


    Danke,
    JD

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    Original von RG-fuenfhundertneu
    Was sind denn das für komische Kolben-, bzw. Zylindermaße ? Hast du Wiseco-Kolben o.ä. verbaut, oder die Maße nur mit dem Meterstab gemessen :D


    Das frage ich mich auch! Maße sind nur mal eben mit einer digitalen Schieberlehre gemessen - wenn man die natürlich etwas schräg ansetzt, vergrößert sich das Maß etwas. Außerdem hab ich mal gehört, daß die ein oder andere zwar 100stel mm anzeigt, aber in Wirklichkeit nur 10tel mm genau ist? Jemand 'ne Ahnung?
    Naja, werde die Maße erstmal nicht in die nächste Wand meißeln, aber etwas sorgen mach ich mir schon :)


    Kann mir jdm die originalen Maße sagen? Im WHB stehen leider nur die Toleranzen - man kann da zwar etwas ableiten, aber ich wüßte es gerne genau... ihr könnt die doch sicher im Schlaf beten :)

    Nabend,


    haben heute endlich mal Zeit gehabt, wieder am Motor zu arbeiten.
    Bilder hab ich leider nicht gemacht, da ich die Kamera leider zuhause vergessen hab.


    Also, heute Kolben ab, vermessen, Zylinder vermessen, KWn raus, zum größten Teil gereinigt.


    Kolbenmaße: 56,81 - 56,86
    Zylindermaße: 56,91 - 56,94


    :roll:


    Alles lies sich mit WD-40 super reinigen.


    Hintere KW, rechts (wo Kolben defekt), Lager offensichtich defekt.


    Vordere KW, rechts, Späne im KW-Gehäuse, Riefen im unteren KW-Gehäuse. Verlaufen direkt da, wo die Wangen innen abschließen. KW läuft für das bloße auge super-rund, haben sich sicher Späne vom Kolben dazwischen gesetzt und das verursacht. Man sieht auch deutlich leichte Schäden an den Wangen :mecker:


    Habe mir gedacht das beste ist wohl beide KWn jmd zu übergeben, der sich damit auskennt, den einen Zylinder honen lassen und 4 passende Kolben + Zubehör bestellen. Zwei neue Drehschieber rechts, dann noch 'nen Dichtsatz und das sollte es gewesen sein, oder?


    Ok, vielleicht mittelfristig schon mal nach Ersatz Motoren/Zylinder/etc. ausschau halten, damit man gewappnet ist :nuts:

    Jetzt wohn ich bei Bad Salzuflen - ist zwar auch am Arsch der Welt, aber besser als Lemgo :)


    Zu den Treffpunkten, Broker Mühle, Köterberg ist von hier alles nicht so wild... waren wir überall schon öfters.

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    Original von PowerTom


    :aha:..da sind wir früher immer hingefahn, als ich noch in Lemgo gewohnt habe. Wie weit isn der von Kassel wech ??
    Ich glaube, von Lemgo wars so ne Stunde....


    Na cool, ich komme auch ursprünglich aus Lemgo... :)
    Kaff :)